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Artenschutz und Neophyten

Artenvielfalt in der Gemarkung

Der Kreis Groß-Gerau ist Lebensraum für zahlreiche gefährdete oder sogar vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen. Unter ihnen sind Arten, für die unser Kreis eine ganz besondere Verantwortung hat, weil ein großer Teil der Gesamtpopulation Deutschlands oder Europas hier heimisch ist. Darüber hinaus ist unser Kreisgebiet Rastplatz vieler Zugvogelarten, darunter zahlreicher seltener Arten.

Baum- und Strauchschnitt

Die Gemeinde Trebur hat keine Baumschutzsatzung. Grundstückbesitzer können deshalb grundstückseigene Bäume und Sträucher ohne Genehmigung der Gemeindeverwaltung schneiden oder fällen. Dabei ist jedoch auf den Artenschutz, das Bundesnaturschutzgesetz und das Hessische Aufführungsgesetz des Bundesnaturschutzgesetzes zu achten.

Bienen und Wespenberatung

Bienen, Wespen und Hornissen unterliegen dem Artenschutz, viele dieser Insektenarten sind streng geschützt. Eine Vertreibung mit chemischen Mittel ist verboten. Umsiedlung von Nestern ist nur von Fachleuten mit Genehmigung erlaubt.

Es gibt viele Möglichkeiten ohne Umsiedlung mit diesen Insekten in friedlicher Nachbarschaft zu leben. Nähere Auskünfte können bei der Gemeindeverwaltung, Stabsstelle Umwelt eingeholt werden.

AnsprechpartnerIn

Anne Koszela-Stadion

Fachbereich: 2 Ordnung, Bau, Umwelt, Liegenschaft, Bürgerdienste

Fachdienst: 2.2 Umwelt und Bauleitplanung

Gebäude: Rathaus

Raum: 14 im EG

Dienstort: Herrngasse 3
65468 Trebur

Telefon: 06147 208-74

Telefax: 06147 208-78

E-Mail: anne.koszela@trebur.de

Schnakenbekämpfung

Großflächig werden Schnaken in den Rheinauen von der Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS) mit einem biologischen Mittel bekämpft. Wer privat die Schnakenpopulation in seinem Garten eindämmen möchte, kann dies durch Förderung der natürlichen Feinde, wie z. B. der Fledermaus, der Schwalbe und anderer Vogelarten erzielen.

>> Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage

Neophyten

Neophyt heißt „neue Pflanze“. Dies sind nicht heimische Pflanzenarten, die gezielt als Zierpflanze oder zufällig in Deutschland eingeführt wurden. Durch illegale Entsorgungen im Außenbereich, aber auch durch Verbreitung durch Vögel finden sich heute viele fremdländische Arten in der freien Landschaft. Besonder problematisch sind invasive Arten, wie der jap. Staudenknöterich, das ind. Springkraut, Goldrute usw. die die heimische Flora flächendeckend verdrängen. Von anderen Arten, wie Riesenbärenklau und Ambrosia geht eine Gesundheitsgefährdung für den Menschen aus und müssen bekämpft werden.

Die Verwaltung nimmt gerne Hinweise auf solche Pflanzenarten an.