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Zeppelins Notlandung


Am 4. August 1908 musste der Zeppelin LZ 4 am Kornsand notlanden. Graf Ferdinand von Zeppelin startete an jenem Tag 6:22 Uhr zu seiner ersten Fernfahrt von Friedrichshafen nach Mainz. Als das Schiff durch einen defekten Motor nicht mehr genügend Auftrieb hatte, mußte Zeppelin 17:24 Uhr auf dem Rhein bei Kornsand notlanden. Nach Reparatur und dem Abladen entbehrlicher Lasten stieg das Schiff 22:00 Uhr erneut auf. Wie geplant umrundete es dann Mainz und nahm Kurs auf Mannheim.

Zwei Stunden später hatte einer der Motoren einen erneuten Defekt. Graf Zeppelin entschloss sich daher, in Echterdingen zwischenzulanden.

Das Pech setzte sich fort, als das Schiff, das nur behelfsmäßig verankert war, durch eine Gewitterböe losriss und etwa einen Kilometer weit abtrieb. Es verbrannte bei dem anschließenden Aufprall.

Obwohl diese Fahrt in einer Katastrophe endete, war dies der Anfang einer rasanten Entwicklung in der Luftschiff-Fahrt.