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Sichtbarmachen eines gemeinsamen Europas im Hip-Hop-Tanz und Impro-Theater-Stück

Vom 3. bis 13. August fand die Internationale Jugendbewegung in Trebur statt. Die dreißig Jugendlichen und elf Betreuer*innen waren in der Jugendherberge in Mainz untergebracht.

Es standen viele Begegnungen und Erlebnisse an, angefangen mit der Begrüßung der Jugendlichen durch den Bürgermeister und einem Mitglied des Europaparlaments, verschiedene Workshops, interkulturelle Spiele und internationales Kochen, Tanz- und Theaterproben, Besuch eines Rock-Punk-Festivals, ein Picknick auf dem Feldberg, der Besuch des Main Taunus Einkaufszentrums. Bei den Temperaturen war auch Schwimmen im See auf dem Programm. Am fünften Tag besuchten die jungen Menschen nach ihren Workshops die ZDF-Fernsehstudios und beendeten den Tag mit einem internationalen Karaoke. Am sechsten Tag besuchten die jungen Menschen den Frankfurter Zoo.

Ein erwähnenswertes Erlebnis war der Besuch im Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz in Mainz. Dort nahmen die Jugendlichen an dem Workshop „Wir und die Anderen“ teil, in dem es um „Othering“ geht, die Diskriminierung von Gruppen: Woran man dies erkennen kann, welche Konsequenzen es hat und was jede*r Einzelne dagegen tun kann.

Im Fokus der jungen Menschen aus Trebur, Frankreich, Polen und Rumänien standen Workshops, in denen ein Hip-Hop-Tanz und ein Impro-Theater-Stück entwickelt wurden. Höhepunkt waren die Präsentation der Ergebnisse am 11. August, 20 Uhr, in einer Abschlussveranstaltung, im Eigenheim. Dabei ging es den dreißig Jugendlichen besonders um das, was sie alle miteinander verbindet, um das Sichtbarmachen eines kleinen Stückchens gemeinsames Europa.