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Gesamterzieherinnenfortbildung am 19. September

Thema „Seelische Gesundheit“

Am 19. September fand in dem Kinder- und Familienzentrum eine Gesamterzieherinnen-fortbildung der Gemeinde Trebur statt. 62 Mitarbeiter/innen im Erziehungsdienst aus allen acht Kindertagesstätten nahmen daran teil.

Die Corona-Zeit hat große Folgen bei uns und auch bei den Kindern hinterlassen. Viele waren und sind immer noch sehr belastet.

Die langen Kita-Schließungen mit wenigen Kontakten, keinen Möglichkeiten für Sport oder Hobbys hatten Folgen für die psychische Gesundheit. Die ständig wechselnden Rahmenbedingungen erforderten einen großen Kraftakt und immer wieder neue Ideen für die Umsetzung. Noch ist nicht gewiss, wie es uns im Herbst und Winter geht. Der Krankheitsstand hat enorm zugenommen und der Personalmangel belastet das verbleibende Personal zusätzlich. Auch die Eltern sind aufgrund der engeren Rahmenbedingungen, Schließungen von Gruppen und ihrer persönlichen Situation belastet.

Laut einer Studie der Bundesregierung haben Ängstlichkeit, Depressivität und Hyperaktivität zugenommen. Folgen sind auch das Risiko häuslicher Gewalt, Übergewicht, die starke Mediennutzung und ein Mangel an Bewegung. Bei Kindern wurden vermehrt Defizite im sprachlichen, motorischen und sozial-emotionalen Bereich bei der Schuleingangsuntersuchung im letzten Jahr festgestellt, wenn sie überhaupt stattfinden konnte.

Ein wenig Erleichterung können Angebote schaffen, wie persönliche Einstellungen, Umgang mit Bewegung, gesunde Ernährung, Entspannungstechniken und Angebote für unser Seelenleben. Aus diesem Grunde wurden fünf verschiedene Workshops, „Resilienz“, „Kraftquelle Meditation“, „Wege und Ziele spüren und folgen“, „Glück im Alltag“ und „Lach-Yoga“ angeboten, von denen zwei Workshops von allen besucht werden konnten.