Unter dem bundesweiten Motto „Lernen statt arbeiten – Jetzt Kinderarbeit stoppen“ waren auch in diesem Jahr wieder die Sternsinger in Trebur, Astheim und Geinsheim unterwegs, um den traditionellen Segen zu den Menschen zu bringen und Spenden für Kinder in Not zu sammeln.
Die Aktion 2026 richtet ihren Blick nach Bangladesch, wo nach Schätzungen rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten müssen – davon etwa 1,1 Millionen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Mit den gesammelten Spenden soll Kindern geholfen werden, aus ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen herauszukommen und eine Schule besuchen zu können.
Am vergangenen Wochenende zogen die Sternsinger durch die Straßen von Trebur und Astheim, besuchten private Haushalte und öffentliche Einrichtungen und sammelten dabei großzügige Spenden. Begleitet wurden die Kindergruppen von engagierten Teenagern, die für Organisation und Begleitung verantwortlich waren und die jungen Sternsinger unterstützten.
Ein besonderer Höhepunkt fand am Montag, den 5. Januar, im Rathaus in Trebur statt: Dort begrüßten Fachdienstleiterin Astrid Plahuta sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Sternsinger und Sonja Beemelmann, die traditionell die Aktion begleitet. Musikalisch wurde der Empfang von Martin Hannemann gestaltet, der die Kinder beim Singen und Segnen unterstützte. Anschließend übergab Astrid Plahuta eine Geldspende und verteilte Süßigkeiten als Dankeschön.
Die Sternsingeraktion zeigt auch in diesem Jahr: Gemeinsam können wir etwas bewegen. Mit ihrem Einsatz tragen die Kinder und Jugendlichen dazu bei, dass Kinder weltweit eine bessere Zukunft haben – mit Bildung, Chancen und ohne Ausbeutung.




