Am 15. März 2026 sind in Hessen Kommunalwahlen. Dann entscheiden die Bürgerinnen und Bürger, wer die Geschicke ihrer Gemeinde künftig mitbestimmt. Demokratie lebt von Beteiligung – von der Wahlentscheidung ebenso wie vom Engagement vor Ort.
Um die Strukturen der kommunalen Verwaltung verständlicher zu machen, werfen wir einen Blick auf den Gemeindevorstand. In unserem ersten Beitrag standen bereits die Gemeindevertretung und ihre Ausschüsse im Mittelpunkt.
Der Gemeindevorstand ist nach der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) die zentrale Verwaltungsbehörde der Kommune. Er sorgt dafür, dass Beschlüsse umgesetzt, gesetzliche Vorgaben eingehalten und der Haushalt verantwortungsvoll geführt werden. Außerdem verantwortet er Projekte, Investitionen und Personalentscheidungen. Aktuelle Beispiele in Trebur sind der Neubau der Kita Kleine Welt in Geinsheim, das neue Feuerwehrhaus in Trebur sowie die Realisierung des Teo-Marktes in Astheim.
An der Spitze des Gremiums steht Bürgermeister Jochen Engel (FW). Er ist seit dem 3. Juni 2019 bis 2031 im Amt. Er wird von den Bürgerinnen und Bürgern direkt gewählt und versteht sich als Bindeglied zwischen Politik und Verwaltung. Seine Aufgabe ist es, die kommunale Verwaltung zu leiten, Impulse sowie Vorschläge zu unterbreiten und die Gemeinde Trebur zu repräsentieren.
Seine Stellvertretung übernimmt der Erste Beigeordnete Jan Bachmann (FW). Neben dem Bürgermeister gehören dem Gemeindevorstand sieben ehrenamtliche Beigeordnete an. Ergänzend arbeiten Kommissionen mit sachkundigen Bürgerinnen und Bürgern, die Empfehlungen etwa zu Kitas, Finanzen oder Marketing erarbeiten.
Die Sitzungen des Gemeindevorstands sind nicht öffentlich, die Ergebnisse werden jedoch in der Gemeindevertretung transparent gemacht. Ausschlaggebende Entscheidungen trifft der Bürgermeister nicht allein: Wichtige Beschlüsse entstehen immer im Zusammenspiel mit Gemeindevertretung und Gemeindevorstand.
Demokratie ist ein Gemeinschaftswerk. Sie lebt vom Mitwirken vieler – sei es durch die Stimmabgabe bei den Wahlen, durch ehrenamtliches Engagement oder durch zivilgesellschaftliche Initiativen. Die Kommunalwahl am 15. März 2026 ist daher eine gute Gelegenheit, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft Ihrer Gemeinde aktiv mitzugestalten.
Machen Sie mit und bringen Sie sich ein, indem Sie Ihrer Stimme Gewicht geben.




