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Pressemitteilung | Interkommunale Zusammenarbeit im Kreis Groß-Gerau - Lenkungsgruppe -

Informationsbroschüre des Landes Hessen: Interkommunale Zusammenarbeit im Kreis Groß-Gerau landesweit beispielhaft.

Als „Kernland der IKZ“ hatte jüngst der Hessische Innenminister Peter Beuth die Kommunen im Kreis Groß-Gerau und den Kreis Groß-Gerau angesichts ihrer systematisch organisierten Aktivitäten zum Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit und zahlreicher Erfolge der letzten Jahre anerkennend bezeichnet. Dieses Bild schlägt sich nun auch nieder in einer jüngst herausgege-benen Informationsbroschüre des Landes Hessen „Erfolgreiche Bei-spiele interkommunaler Lösungen“. Das 127 Seiten starke Werk dient zur Information des Hessischen Landtags und aller hessischen Kommunen über den Stand und die Entwicklung der Interkommuna-len Zusammenarbeit in Hessen anhand ausgewählter erfolgreicher Beispiele. Herausgeber ist das Kompetenzzentrum für Interkommu-nale Zusammenarbeit beim Hessischen Ministerium des Innern. Ein solcher Bericht wird erstmalig vorgelegt und soll „den kommunalen Verantwortungsträgern Ansporn und Hilfe sein für weitere Koopera-tionen“, so der Minister in seinem Grußwort.
Mehr als 1/3 der beschriebenen Beispiele nimmt die interkommuna-le Zusammenarbeit im Kreis Groß-Gerau ein. Unter der Überschrift „Vom IKZ-Projekt zum flächendeckenden IKZ-Prozess“ wird zunächst ausführlich und mit Illustrationsmaterial bebildert über den seit 2013 zentral organisierten IKZ-Prozess im Kreis Groß-Gerau und seine Ergebnisse berichtet. Anschließend folgt ein Bericht über die Zusammenführung der Baubetriebshöfe Raunheim und Rüsselsheim als IKZ-Leuchtturm-Projekt im nördlichen Kreisgebiet.

Auch der Geschäftsführer des Kompetenzzentrums für Interkommunale Zusammenarbeit, Bürgermeister a.D. Claus Spandau, ist voll des Lobes für die hiesigen Aktivitäten: „Das zentral organisierte, alle Kommunen des Kreises und alle Aufgabenfelder der Verwaltung flächendeckend erfassende und gleichzeitig auch die Kreisebene integrierende Vorgehen im Kreis Groß-Gerau ist in dieser Form landesweit einmalig und zur Nachahmung empfohlen.“

Die Broschüre ist auf der IKZ-Website http://www.ikz.imkreisgg.de im Bereich „Informationen“ als Download abrufbar.

Sie bildet den Sachstand zum Jahresende 2016 ab. „Selbstverständlich ist unsere Entwicklung seitdem weitergegangen. Wir arbeiten derzeit am 4. Jahresbericht zur IKZ im Kreis Groß-Gerau, der wie immer rechtzeitig zu den Haushaltsberatungen der Städte und Gemeinden und des Kreises im November vorliegen und auch der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird“, kündigt Marion Götz, Leiterin der IKZ-Lenkungsgruppe, in den nächsten Wochen weitere aktuelle Informationen an.