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GRABSTEINPRÜFUNG AUF DEN FRIEDHÖFEN AM DIENSTAG, 8. SEPTEMBER 2020

Einmal jährlich muss die Gemeinde die Standfestigkeit der Grabmale auf den gemeindlichen Friedhöfen prüfen. Sie ist dazu gesetzlich verpflichtet. Die Unfallverhütungsvorschriften für Friedhöfe sollen dafür sorgen, die Sicherheit sowohl für auf dem Friedhof Beschäftigte als auch für Friedhofsbesucher zu gewährleisten. Kinder und ältere Menschen sind hier besonders gefährdet.

Wie im letzten Jahr werden die Grabmale durch ein Fachunternehmen mit speziell hierfür entwickeltem Gerät überprüft. Gemäß Unfallverhütungsvorschrift VSG 4.7 § 9 muss die Prüfung nach einem festgelegten Verfahren durchgeführt werden. Dazu wird der Grabstein mit dem Prüfgerät am oberen Ende der Breitseite mit einer Druckkraft von 500 Newton belastet. Ein ordnungsgemäß aufgestellter Grabstein darf nach Ansicht aller Experten bei dieser Prüfmethode nicht schwanken oder gar umfallen. Die Überprüfung wird keineswegs durch Hin- und Herrütteln vorgenommen. Grabmale, die den Vorschriften nicht entsprechen, werden mit Warnaufkleber versehen. Besteht die Gefahr des Umfallens kann der Stein auch umgelegt werden.

Die Grabbesitzer erhalten eine Aufforderung, die Standsicherheit des Grabsteins wiederherstellen zu lassen. Der Gemeinde ist der Nachweis zu erbringen, dass eine ordnungsgemäße Instandsetzung durch eine Fachfirma stattgefunden hat.

In diesem Zusammenhang wird nochmals darauf hingewiesen, dass Grabbesitzer für Schäden an Personen oder Sachen, die z. B. durch Umfallen von Grabsteinen entstehen, voll haften.

Ablaufplan:

Friedhof Trebur                    11.30 Uhr
Friedhof Astheim                  12.30 Uhr
Friedhof Geinsheim              13.15 Uhr
Hessenaue                           13.45 Uhr

Die Anfangszeiten des ersten Friedhofs sind fest. Die weiteren Anfangszeiten können sich geringfügig verändern, aufgrund der auf den vorherigen Friedhöfen vorgefundenen Verhältnisse.