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Elektroladesäule in Trebur ist in Betrieb

Die Überlandwerk Groß-Gerau GmbH hat eine weitere Elektroladesäule  im Landkreis Groß-Gerau in Betrieb genommen: Bei einem Pressetermin stellten die  ÜWG-Geschäftsführer Jürgen Schmidt und Daniela Müller zusammen mit dem Bürgermeister von Trebur, Carsten Sittmann, die neue öffentliche Ladesäule für Elektrofahrzeuge vor. Sie steht auf dem Parkplatz in der Hauptstraße. Die ÜWG hat bereits in den vergangenen Monaten eine ganze Reihe von öffentlichen Ladesäulen im Landkreis Groß-Gerau in Betrieb genommen, weitere werden in den nächsten Monaten folgen. Zunächst ist geplant, in neun Städten und Gemeinden des Landkreises elf neue Ladestationen mit je zwei Ladepunkten á 22 kW errichten.
 
Die ÜWG hatte sich über ihre Muttergesellschaft Mainzer Stadtwerke AG Anfang 2017 um Zuschüsse zum Ausbau der Elektromobilität aus einem neuen Förderprogramm des Bundesverkehrsministeriums bemüht. Private Investoren, Städte und Gemeinden können sich dabei um die Förderung für den Ladeinfrastrukturaufbau für E-Fahrzeuge bewerben. Der Bund stellt von 2017 bis 2020 bundesweit insgesamt 300 Millionen Euro für den Aufbau eines flächendeckenden Netzes von Schnelllade- und Normalladestationen bereit. Insgesamt sollen deutschlandweit mindestens 15.000 Ladesäulen errichtet werden. Anfang Juni kam die Förderzusage für die neuen Lademöglichkeiten im Landkreis Groß-Gerau, die Fördersumme des Bundes beläuft sich auf 43 000 Euro und der Eigenanteil der ÜWG auf rund 64 000 Euro.

Mit der Investition in die Ladesäulen tritt die ÜWG als kommunales Unternehmen bewusst in Vorleistung“, verdeutlichen die ÜWG-Geschäftsführer Schmidt und Müller. „Wir engagieren uns seit vielen Jahren zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises stark beim Thema Energiewende. Diese wird aber nur erfolgreich sein, wenn wir sie auch als Verkehrswende begreifen. Deshalb engagieren wir uns jetzt so stark für die dafür notwendige Ladeinfrastruktur.“


Hintergrund

Neue Ladesäulen
An den Ladesäulen sind Typ 2-Stecker installiert. Mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt dauert das Laden eines Elektroautos an diesen Ladepunkten ungefähr 2-4 Stunden, je nach Ladeleistung und Ladefähigkeit des Autos. Für die Städte und Ge-meinden des Landkreises ist die Aufstellung der Ladesäulen kostenlos. Und auch auf die Nutzer von Elektroautos kommen zunächst keine Kosten zu. Es ist keine Voran-meldung notwendig: Ankommen, parken, Stecker einstecken, Auto verriegeln, losladen. Im Laufe des Jahres 2018 wird das Laden voraussichtlich kostenpflichtig. Entweder per Ladestrom- Vertrag oder ad hoc durch Freischalten per Ladeapp. Kunden, die bei anderen Anbietern im Hubject Ladeverbund einen Vertrag haben, können dann ebenfalls an den Ladepunkten laden.
 

>> www.uewg.de