Hintergrundbild

Blühwiesen der Gemeinde zeigen ihre ganze Pracht

Besonders farbenfroh zeigen sich derzeit die umgestalteten Blühflächen der Gemeinde. Insgesamt 14 Grünflächen aufgeteilt auf etwa 3.000 m² wurden in den letzten zwei Jahren zum Teil in Kooperation mit dem ENTEGA NATURpur Institut und der Biologin Frau Dr. Distler im Sinne der Biodiversität umgestaltet. Aus regelmäßig geschnittenen Rasenflächen werden blühende Paradise für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Für noch mehr Vielfalt wurden für die verschiedenen Standorte auch verschiedene Samenmischungen ausgebracht. Die Blühwiesen können im nächsten Jahr schon wieder anders aussehen, da Wildblumen für die Ausbreitung Zeit benötigen – manche Arten blühen auch erst im zweiten Jahr. Zu den dominanten Vertretern des ersten Jahres gehören einjährige Arten wie Klatschmohn, Kornblume oder Kamille.

Die Flächen werden nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht. So verringert sich auch der Pflegeaufwand. Auf eine Düngung wird bewusst verzichtet – je magerer der Boden, umso artenreicher das Biotop.

 

Auf den Fotos sind die Blühfläche in der Hauptstraße in Trebur sowie an der Jakobsberger Straße in Geinsheim zu sehen.