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Zwei neue Gesichter im Technischen Betriebshof

Das Jahr hat gut begonnen, denn mehr als ein Jahr blieb eine Vollzeitstelle im Technischen Betriebshof unbesetzt. Eine weitere Stelle wurde ebenfalls kurzfristig frei. Nun hat der Technische Betriebshof zwei neue Einstellungen: Marie Stüber und Dominik Pelz. Dreiundzwanzig Beschäftigte hat der Technische Betriebshof in Trebur: einundzwanzig Männer und zwei Frauen.

Marie Stüber ist nun, neben der Verwaltungsangestellten Tanja Kraus, die zweite Frau in einer männerdominierten Berufsbranche.

Marie Stüber ist in einem landwirtschaftlichen Familienbetrieb in Nieder-Beerbach, Gemeinde Mühltal, aufgewachsen. Sie hat sich bewusst entschieden, einen reinen Männerberuf zu erlernen. Die Zwanzigjährige absolvierte eine Ausbildung zur Land- und Baumaschinenmechatronikerin. Dass es als Frau nicht einfach ist, sich in einer Männerdomäne durchzusetzen, hat sie auch schon zu spüren bekommen. Doch hat sie das von ihrem Wunschberuf nicht abgehalten. Ganz im Gegenteil: Mit jedem Praktikum ist ihr großes Interesse und wie sie sagt „die Flamme“ gewachsen. Und jetzt ist sie auch dort angekommen, wo sie hinwollte. Seit dem 1. Dezember 2021 ist Marie Stüber im Technischen Betriebshof beschäftigt und fühlt sich wohl in dem einundzwanzig Mann starken Team.

Auch Dominik Pelz ist auf einem Bauernhof in Astheim großgeworden. Der Siebenzwanzigjährige hat den Beruf des Feinwerkmechanikers mit Schwerpunkt Maschinenbau erlernt und zunächst bei der Firma Opel gearbeitet. Im vergangenen Jahr entschied er sich für eine berufliche Neuorientierung und bewarb sich bei der Gemeinde Trebur. Dominik Pelz überzeugte den Leiter des Technischen Betriebshofs in einem Bewerbungsgespräch mit seinen Fähigkeiten und seiner sympathischen Art. Er ist seit dem 10. Januar 2022 im Technischen Betriebshof eingestellt. Dass das Arbeitsaufkommen so groß ist, hat er nicht vermutet. Pflege der Grünanlagen, Heckenschneiden, Reinigungsarbeiten - Dominik Pelz freut sich über Fülle und Vielseitigkeit an Aufgaben.

Bürgermeister Jochen Engel ist froh, dass beide Stellen mit diesen beiden jungen und dynamischen Menschen besetzt sind. „Die Teamverjüngung ist auch notwendig, gerade bei dem hohen Arbeitsaufkommen.“ Er wünscht Marie Stüber und Dominik Pelz viel Erfolg und Spaß an und mit ihrer Arbeit.