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Die fünf neuen Kolleginnen und Kollegen im Kita-Bereich

Am 5. Juli trafen sich in großer Runde Bürgermeister Jochen Engel mit den neuen Kolleginnen und Kollegen. Bestandene Prüfungen und Neueinstellungen waren die Themen.

Sie ist bereits eine „alte Häsin“ und sitzt nun zum dritten Mal im Büro des Bürgermeisters. Romy Kanold war als Handelsfachwirtin mit Ausbilderschein jahrelang bei einem Juwelier beschäftigt. Dann fasste sie den Entschluss, ihre berufliche Richtung grundlegend zu verändern und begann eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin in einer Privatschule. Jetzt gibt es etwas zu feiern. Denn die Fünfunddreißigjährige hat am 23. Februar ihre Teilzeitausbildung erfolgreich abgeschlossen. Bereits seit dem 24. Februar arbeitet Romy Kanold unbefristet im Kinderhaus Phantásien.

Auch Maximilian Grüßgen hat nach Bestehen seiner Abschlussprüfung als staatlich anerkannter Erzieher im Juni einen Vertrag für eine unbefristete Übernahme im Kinderhaus Phantásien erhalten. Seit dem 10. Juni arbeitet der Dreiundzwanzigjährige zunächst als Halbtagskraft und ab 1. August als Ganztagskraft im Ü3-Bereich des Kinderhauses.

Nils Schäfer ist bereits seit 2020 staatlich anerkannter Erzieher. Nach der klassischen Ausbildung hat er zunächst zwei Jahre in einer Einrichtung in Wallerstädten gearbeitet und erste Erfahrungen gesammelt. Seit dem 1. Juli arbeitet der Geinsheimer in der Kita Kleine Welt.

Marc Steinfort ist an diesem Tag der dritte Mann im Bunde. Er hat zunächst ein Studium in Game Art & 3D absolviert und mit einem Bachelor abgeschlossen. Nach eineinhalb Jahren Selbstständigkeit entschloss sich der aus Neuss stammende Achtundzwanzigjährige die Richtung zu ändern und machte eine Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher. Nach seinem Abschluss arbeitete er für eine Zeitarbeit-Firma in Frankfurt als Erzieher. Der Liebe wegen zog er nach Trebur und bewarb sich in der Gemeinde Trebur. Seit dem 15. September ist er in der Kita Pusteblume befristet bis zum 31. Juli 2023 eingestellt.

Seit dem 2. Mai arbeitet Heike Prieß, ebenfalls befristet, im Kinderhaus Phantásien. Die fünfundfünfzigjährige Treburerin ist als staatlich anerkannte Kinderpflegerin ausgebildet. Sie hat bereits viele Erfahrungen in verschiedenen Einrichtungen in Frankfurt, Mainz und Hochheim gesammelt.

Auf die Frage, was Erzieher von Erzieherinnen im Kita-Alltag unterscheidet, sind sich alle einig: In dem frauendominierten Beruf sind Erzieher sowohl für das Team als auch für die Kinder eine große Bereicherung. Sie bringen mehr Ruhe ins Team, spürt Nils Schäfer. „Jungen brauchen einen Kumpel, mit dem sie raufen und Fußball spielen können“, erzählt er. Gerade für die alleinerziehenden Mütter kann ein Erzieher eine wichtige Rolle übernehmen. Maximilian Grüßgen weiß aus eigener Erfahrung, dass Erzieher meist für die Jungen mehr Verständnis aufbringen, weil sie sich gut in die Kinder einfühlen können.

Marc Steinfort arbeitet mit seiner Stimme. Aus seiner Sicht kommen tiefe Stimmen bei Ansagen mehr an. „Ich muss meine Stimme immer anheben, damit ich mir Gehör verschaffen kann“, widerspricht schmunzelnd Maximilian Grüßgen.

Bürgermeister Jochen Engel gratuliert noch einmal Romy Kanold und Maximilian Grüßen zu den bestandenen Prüfungen.

Besonders freut er sich darüber, dass nun insgesamt fünf Erzieher in der Gemeinde Trebur eingestellt sind.

Wir wünschen allen Erzieherinnen und Erziehern eine gute Zeit und Freude mit ihren Aufgaben.